In letzter Zeit ist mir immer wieder aufgefallen, wie oft eigentlich Smilies in der digitalen Kommunikation benutzt werden. In fast jedem Blog (auch in meinem) findet man unter dem Kasten für den Kommentar noch ein paar Smilies, mit denen man seinen Beitrag würzen kann. So im privaten Bereich finde ich das (wenn es wohldosiert ist) auch vollkommen ok, komisch wirds nur, wenn es in geschäftlichen emails vorkommt. Ich benutze fast nie Smilies in geschäftlichen mails, ausser ich duze den Kunden oder habe ein wirklich sehr (!) gutes Verhältnis zu ihm.
Und heute war so ein Fall, wo mich ein Smilie in einer mail von einem Kunden irgendwie aufgeregt hat. Da wird einem im vorausgehenden Satz mitgeteilt, dass alles, was am Freitag noch besprochen wurde und nun doch wieder ganz anders sei und der Plan somit schon wieder hinfällig (wohlgemerkt nachdem ich schon Arbeit in dieses Projekt investiert habe)… und am Ende dieses Satzes steht ein Smilie:
Da hab ich mich echt gefragt, ob der mich jetzt verarschen will. Ein Smilie setzt man dann, wenn a) etwas lustig ist, oder b) etwas nicht ganz ernst gemeint ist. Muss ich jetzt davon ausgehen, dass es der Kunde zum Schreien komisch findet, dass er mir grade den Rest des Tages versaut hat mit seiner Aussage oder dass die mail womöglich nicht ernst gemeint ist? Ich denke weder noch, aber der Smilie war in der mail so deplatziert wie die Jungfrau Maria im Sexshop.
Überhaupt denke ich, dass manche Leute die Smilies (oder Emoticons) schon als anerkanntes Satzeichen in ihren Schreib-Schatz übernommen haben. Gut, ich gebe zu, manchmal sagt ein Smilie mehr als tausend Worte, aber eben nur manchmal.
Naja, ich muss mich da wohl auch an die eigenen Nase fassen, denn ab und an ertappe ich mich dabei, dass ich die Smilies in Kommentaren und dergleichen doch recht großzügig nutze – deswegen hier nochmal ein Smilie auf Vorrat, ab heute werden es wohl weniger.
Nein, diese Foto ist kein weiteres Makrorätsel
Das ist eins der Bilder, die ich heute mit meinem Makroobjektiv (Tokina AT-X Pro 2,8) und einer Makrovorsatzlinse (Raynox DCR-250) geschossen habe. Na, wer erkennt den Schokoriegel auf dem Foto? (zum Vergrößern draufklicken).

Ich habe festgestellt, dass der Schärfebereich bei so einer extremen Vergrößerung minimal ist und das schon die kleinste unbeabsichtigte Bewegung an der Kamera während des Auslösens dazu führt, dass die Aufnahmen verwackelt sind… deswegen hab ich dann mit Selbstauslöser fotografiert.
So von nahem sieht der Schokoriegel doch irgendwie schon fast nach Kunst aus – Kunst zum Essen *njamm*
Die Welt hat mich wieder! Nachdem ich die letzten 2 1/2 Tage mit einer hartnäckigen Magen-Irgendwas und Fieber im Bett verbracht habe, war ich heute schon wieder zur Arbeit. Mir gehts soweit aber ganz gut, also keine Sorge
Mein Mann hat sich liebevoll um mich gekümmert, wenn er da war, und auch wenn mir seine Pflege bisweilen eher wie Folter vorkam (ich HASSE kalte Wadenwickel…), meinte er es doch nur gut.
Und gestern konnte ich dann ja schon wieder aufstehen, ohne das mir schlecht geworden ist, da dachte ich mir, wäre es doch ganz schön, schonmal mit meiner Postkarte anzufangen, die ich im Rahmen des Projektes “Ruhrpost” verschicken möchte. Ich hatte im Vorfeld ein paar Überlegungen angestellt, was ich denn für eine Botschaft übermitteln möchte mit meiner Karte – ich als zugegzogene Wahl-Ruhrpottlerin habe da vielleicht noch einen anderen Bezug. Für micht ist das Ruhrgebiet sehr vielfältig, sowohl schön als auch hässlich, verspielt und schlicht, elegant und plumb, sauber und schmutzig… eben ein Flecken Erde voller Gegensätze. Und dann hatte ich eine Idee und habe einfach mal angefangen.
Die Karte ist noch nicht fertig (ich habe ja auch noch etwas Zeit), aber das “Kernelement” der Karte wird dieser Schriftzug sein (der auch noch nicht ganz fertig ist
)

Wie gesagt, die Arbeit steckt noch in den Kinderschuhen, aber ich dachte, vielleicht interessiert euch ja der Zwischenschritt

Seit einigen Wochen versuche ich, meine Zeichenkünste zu verbessern. In der Vergangenheit habe ich mehrmals angefangen und es dann wieder schludern lassen, aber diesmal bin ich fest entschlossen, am Ball zu bleiben. Mich nervt es, dass ich die tollsten Bilder im Kopf habe, aber unfähig bin, sie zu Papier zu bringen.
Mein Vorhaben habe ich natürlich nicht ohne Unterstützung in Lektüre-Form gestartet – das Buch, das mich erleuchten soll heisst “Endlich richtig zeichnen lernen!” (sehr verheissungsvoller Titel…) und bisher finde ich das Buch durchaus gelungen. Nun ist es so, dass man anfangs nur die Grundformen zeichnet: Kuben, Kreise, Zylinder, bis zum Erbrechen. Irgendwie motiviert es nicht so richtig, wenn man nur abstrakte Formen auf dem Papier hat. Ich bin dann auch so jemand, der alle guten Tipps in den Wind schlägt und auf eigene Faust weitermacht, nur um anschließend frustriert und reumütig wieder zum Anfang der Lektion zurückzukehren.
Zeichnen lernen ist in meinen Augen ein Prozess, der Anfangs wirklich mühsam ist. Wenn man kein Mensch ist, der von Natur aus mit viel Talent gesegnet ist, muss man wirklich hart arbeiten und vor allem üben, üben, üben!
Wie siehts bei euch aus? Zeichnet ihr viel oder lernt es auch grade? Habt ihr ein paar Tipps für mich, wie ich mich motivieren kann?
Ich habe gestern seit Längerem mal wieder mit meiner Ma telefoniert, die leider gar keine guten Nachrichten für mich hatte: im Kiosk, den meine Eltern betreiben wurde eingebrochen, Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro und das Ganze nicht versichert … das war erstmal ein Schock. Das Kuriose daran ist, dass die Polizei wohl keiner Spuren von gewaltsamen Eindringen gefunden hat, was den Schluss nahe legt, dass der/die Einbrecher einen Schlüssel hatten, aber das ist noch nicht ganz klar.
Jetzt muss ich ja ehrlich sagen, wird mir ganz mulmig. Es ist nicht das erste mal, dass im Kiosk meiner Eltern eingebrochen wurde und es ist auch schon mehrfach vorgekommen, dass sich potenzielle Diebe Zugang zum Haus meiner Eltern verschaffen wollten… und das alles in so einem kleinen Örtchen! Da komm ich echt ins Grübeln… und mache mir doch ein bisschen Sorgen um meine Eltern. Auch wenn ich das vermutlich nicht müsste.
Das sagen Andere...