Mrz
09

Dabei meine ich nicht die “normalen” Schulen, die jeder so durchlaufen hat sondern natürlich die Volkshochschule. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mir das neue Programm von der VHS hier vor Ort angeguckt. Ich persönlich finds nicht so berauschend und werd immer ganz neidisch, wenn ich die Programme von den Volkshochschulen in Großstädten sehe… dennoch hab ich was für mich entdeckt, nämlich einen Wochenend-Zeichenkurs. Der geht über zwei Tage (Freitag/Samstag), sowas ist mir immer sympathisch, da die Kurse in der Woche meist zu Zeiten anfangen, zu denen ich noch auf der Arbeit hocke. Mal schauen. Der letzte Wochenend-Zeichenkurs war ausgebucht, ich hoffe, ich komme nicht schon wieder zu spät. Vor allem hoffe ich, dass der Dozent was taugt.

Bei meinem letzten Kurs (war auch ein Zeichenkurs, aber mit einem anderen Schwerpunkt) hat uns der Dozent einfach nur Dinge von Übungsblättern abzeichnen lassen und selber konnte er nicht mal auf Nachfrage irgend eine gescheite Hilfestellung geben… der Kurs war rausgeschmissenes Geld. Und vor vielen, vielen Jahren habe ich mal einen Computerkurs an der VHS besucht. Im Programm stand “für Leute, die schon über Erfahrung verfügen”, als dann aber in der ersten Unterrichtsstunde eine Frau fragte, wo sie denn den PC anmachen würde, habe ich echt Schlucken müssen. Als der Kurs zu Ende war, war ich genauso schlau wie vorher.

Welche Erfahrung habt ihr mit den Volkshochschulen gemacht?

Mrz
07

Bald ist wieder Ostern und Ostern verbringen ja die meisten bei ihrer Familie. Ich natürlich auch. Familienfeiern sind auf meiner Seite der Familie eigentlich immer recht ruhig – ok, mit meinen Nichten und Neffen wirds halt manchmal etwas wuseliger, aber die können sich schon ganz gut allein beschäftigen. Zwischen Mittag und Kaffeezeit wird dann noch mal eine Runde um den Block gerollt, damit man vor lauter Fressnarkose nicht einpennt. Alles also sehr entspannt.

Auf der anderen Seite meiner Familie (meiner angeheirateten), durfte ich Familienfeiern dann mal von einer anderen Seite kennen lernen. Diese Seite ist nicht weniger gut, sie ist einfach nur… anders :) Vor allem lauter. Und jetzt zur Osterzeit feiern die Juden ja kein Ostern sondern “Pessach”. Dabei geht es um den Auszug der Juden aus Ägypten, dieses Ereignis wird bei diesem Fest gefeiert. Es ist stark ritualisiert, sowas kannte ich nicht, als ich das erste mal daran teilgenommen habe. Vor allem trinkt man während dieser ganzen Zeremonie öfter schrecklich süßen Likörwein aus einem silbernen Kelch – ich habe festgestellt dass es besser ist, immer nur kleine Schlücke zu nehmen… trägt sehr dazu bei, dass man nüchtern bleibt. Wir feiern aber nicht in der Synagoge, sondern immer im Kreis der Familie. Und dieses Jahr kommen meine Eltern auch vorbei (letztes Jahr konnten sie leider nicht). Und ausser meinen Eltern kommen noch mein Schwager, zwei Nachbarn und eine katholische Ordensschwester… insgesamt sind wir also 10 Leute. Das wird sicherlich ein interessanter Abend. Hoffentlich reicht der Wein :)

Wie verbringt ihr Ostern?

Mrz
03

Ein guter Freund von mir ist grade auf der Suche nach einer einsteigerfreundlichen digitalen Spiegelreflexkamera. Da ich ja nun schon ein klein wenig Erfahrung sammeln konnte, hat er mir zwei Kameramodelle genannt und mich gefragt, was ich davon halten würde. Also hab ich mich hingesetzt und aufgeschrieben, wo Vor- und Nachteile sein könnten.

Die Materie rund um Spiegelreflexkameras und welche denn nun gut ist, ist sicherlich nicht ganz einfach und man ist immer froh wenn man jemanden hat, der wenigstens etwas Ahnung hat. Ich habe mir damals mein Wissen aus Büchern, Zeitschriften und Foren zusammengesucht, wobei ich sagen muss, dass in den Foren die Beiträge häufig sehr vom persönlichen Eindruck des Verfassers eingefärbt werden und man daher vor Falschinformationen nicht sicher ist. Hier also besser immer noch eine 2. Quelle zur Rate ziehen.

Und damit es zukünftige Hobbyfotografen vielleicht etwas einfacher haben, wollte ich einfach mal eine kleine Liste schreiben mit Überlegungen, die einem die Kaufentscheidung erleichtern können (Achtung, ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit!)

  • Marke: Nikon und Canon sind meines Erachtens nach führend, was den SLR Sektor angeht. Deswegen gibt es für diese Marken auch das meiste Zubehör und vor allem Zubehör von Fremdherstellern (gerade bei den Objektiven sehr interessant!)
  • Einsteiger, Semiprofi oder Profi? Was erwartet man von seiner Kamera? Will man nur ein wenig rumknipsen oder ist man doch experimentierfreudig und hat gerne viele Einstellmöglichkeiten? Bei Anfängerkameras verzichten die Hersteller oft auf Funktionen wie Spiegelvorauslösung, Abblendtaste etc., die man später vielleicht vermissen wird, wenn man sich erstmal besser auskennt
  • Preis: klar, da sind jedem unterschiedliche Grenzen gesetzt. Gut ist es immer zu gucken, ob es die Kamera im Bundle mit einem Objektiv gibt. Wenn ja, welche Brennweite hat das Objektiv? Ich habe anfangs geguckt, dass ein möglichst breiter Brennweitenbereich abgedeckt wird (bei meiner Kamera war ein Zoom mit 15 – 135 mm dabei), da man so flexibel ist und erstmal kein Geld für ein zweites Objektiv ausgeben muss
  • Hat man noch alte Objektive von einer analogen Spiegelreflexkamera? Falls ja sollte man sich vorher erkundigen, ob die Objektivanschlüsse auch an heutige digitale Spiegelreflexkameras der gleichen Marke passen und ob die Funktionalität dadurch eingeschränkt wird. Wenn sie passen, kann man sich freuen, denn gute Objektive sind teuer und wenn man schon eine Objektivsammlung hat, umso besser
  • Auflösung: wie hoch die Megapixelzahl der Kamera sein sollte, hängt auch stark davon ab, wofür ihr eure Bilder verwenden wollt. Möchtet ihr eure Bilder später einmal als A1 Poster an die Wand hängen, benötigt ihr eine ganz andere Auflösung als wenn ihr eure Bilder ins Internet stellen wollt. Ein Beispiel: Bei einer 8 Megapixelkamera kann man das Bild auf ca. 30 x 45 cm vergrößern, damit es im Druck hinterher noch gut aussieht. Ein Nachteil von einer hohen Megapixelanzahl ist die Dateigröße – je mehr Mpx, desto größer die Bilddateien (nichts für langsame Rechner…). Die meisten Kameras haben heute 10 Mpx, im professionellen Bereich dementsprechend höher.
  • Live View. Was bei einer Kompaktkamera die Regel ist, ist bei den digitalen SLRs eher die Ausnahme. Live View ist sehr komfortabel wenn es darum geht, Bilder aus einer ungewöhnlichen Perspektive aufzunehmen (z.B. in Bodennähe), da man sich dafür nicht umständlich verbiegen oder gar auf den Bauch legen muss, wie es bei Kameras ohne Live View meist der Fall ist. Aber auch da gibt es Hilfsmittel, z.B. einen Winkelsucher.

So, das waren die Punkte, die mir eingefallen sind und die mir damals bei meiner Kamerasuche geholfen haben. Vielleicht hilft die Liste ja auch einem von euch :)

Eine gute und umfangreiche Liste mit Punkten zur Kaufberatung findet ihr auch bei computeruniverse.net

Feb
28

Ich habe festgestellt, dass ich viel Spaß an der Makrofotografie gefunden habe. Das schwierige daran ist, dass man, wenn man wirklich gute Bilder machen möchte, auch eine gute Ausleuchtung braucht. Solange man Tageslicht zur Verfügung hat, ist das auch kein großes Problem. Doch in der Winterzeit hatte ich oft kein Tageslicht mehr zur Verfügung, wenn ich abends nochmal Bilder machen wollte. So war ich auf die Innenbeleuchtung angewiesen und häufig hab ich da Bilder mit einem unschönen Gelbstich erhalten. Klar, den kann man in der Bildbearbeitung hinterher wegmachen, aber das ist ja nicht Sinn des Fotografierens.

Also habe ich schon seit längerem überlegt, wie ich eine optimale Ausleuchtung für die Makrofotografie erhalte. Ich bin damals schon an sog. Studiosets oder Fotozelten hängen geblieben, so etwas wie das hier oder das hier.

Da ich bisher keine Möglichkeit hatte, mir sowas mal aus der Nähe anzusehen (die Fotohändler hier im Ort führen das nicht komischerweise), bin ich etwas unschlüssig. Hat jemand Erfahrung mit solchen Studiosets gesammelt?

Feb
24

Auf dem Geburstag eines Freundes haben wir uns gestern unter anderem über Brettspiele unterhalten. Mich hat früher immer genervt, dass man viele Spiele nur zu 4 spielen konnte, doch in letzter Zeit hat sich unser Sortiment um ein paar Spiele erweitert, die man auch mit mehr Leuten spielen kann. Ich finds auch schön, wenn eine “Geschichte” hinter den Spielen steckt, ein Rahmen, in dem man sich bewegt. So richtig liebgewonnen habe ich Brettspiele eigentlich erst, als ich auf die Spielwarenmesse in Essen gekommen bin – da kommt man an Brettspielen nicht vorbei :) Ich habe hier mal die Top 3 meiner Lieblingsspiele aufgelistet:

1. Arkham Horror: 1 bis 6 Spieler. Meine ungeschlagene Nummer 1 – leider hab ich das Spiel bisher erst ein paar mal gespielt, da es lange dauert und die Regeln sehr komplex sind. Das tolle an dem Spiel ist, dass man es kooperativ spielt und nicht gegeneinander. Jeder Spieler verkörpert einen Charakter, den man zu Anfang zieht. Ziel des Spiels ist es zu verhindern, dass eine alte und furchtbare Gottheit den Weg aus ihrer Dimension nach Arkham findet (deshalb der Name). Es gibt schon einige Erweiterungen, bislang habe ich das Spiel aber nur ohne gespielt. Die Spielzeit bisher betrug in meinen Partien immer mindestens (!) 2,5 Stunden – also nix für ungeduldige. Die Geschichte hinter dem Spiel basiert auf den Romanen von H.P. Lovecraft.

2. Talisman: 2 bis 6 Spieler. Auch ein Spiel, was eher länger dauert als kürzer. Man steuert seine Spielfigur über ein Spielbrett, was ein wenig spiralförmig aufgebaut ist. Ziel des Spiels ist es, in das Zentrum der Spirale vorzudringen und den Talisman, die sog. Krone der Herrschaft an sich zu bringen. Man kann sich frei bewegen, in beide Richtungen, um weiter ins Zentrum zu kommen, muss man einen Übergang überqueren, an dem ein Wächter steht. Auf den einzelnen Feldern stehen dann Dinge, die dort passieren (z.B. wird man im Wald von Räubern überfallen, wenn man nicht mindestens eine 4 würfelt etc.), oder man kämpft gegen einen anderen Spieler, wenn dieser sich auch grade auf dem selben Feld befindet. Man kann Rüstung oder Waffen kaufen (dargestellt durch Karten), Ereigniskarten ziehen etc. Ich finde das Spiel sehr gelungen, wenn ich auch zugeben muss, dass es seine Längen haben kann.

3. Tobago: 2 bis 5 Spieler. Ganz anders als die ersten beiden, doch nicht weniger unterhaltsam. Tobago ist zudem ein recht schnelles Spiel, keine Partie hat länger als 1 Stunde gedauert. Man ist in diesem Spiel ein Schatzsucher, der auf einer Insel nach Schätzen forscht. Durch auslegen von sog. Hinweiskarten kann man den Ort, an dem der Schatz versteckt ist immer weiter eingrenzen, bis zum Schluss nur noch ein möglicher Fundort über bleibt. Die Regeln sind einfach und schnell gelernt. Positiv fand ich an diesem Spiel, dass die Spielfiguren aus echtem Holz waren, Steinstatuen, die mit dabei waren sogar aus echtem Stein – ich mag Plastikspielfiguren nicht so sonderlich.

So, das waren meine Top 3. Was ist mit euch – spielt ihr viele Brettspiele, habt ihr Lieblingsspiele? Vielleicht ist ja das ein oder andere Spiel dabei, was ich noch nicht kenne.