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Knuckle Deep heisst der Blog von Colin Fix, animation concept artist bei Lucasfilm. Hier gibts massenhaft interessante Einblicke in seine Arbeit und viele gute Artworks. Besuchen könnt ihr ihn unter www.colinfix.blogspot.com

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Der bekannte Illustrator Mario Wibisono hat viel für das Rollenspiel und das gleichnamige Trading Card Game "Legend of the 5 Rings" gezeichnet und ich bin immer wieder beeindruckt von seinen Zeichnungen, weil sie so lebendig und voller Stimmung sind. Auf seiner Webseite findet ihr mehr: Link

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Archive for the Category »Test-Kritik-Ecke «

Aug
04

Ich bin ja eigentlich niemand, der Buchempfehlungen ausspricht weil ich der Meinung bin, dass das immer etwas schwierig ist – die Geschmäcker sind einfach so verschieden und was ich gut finde muss jemand anderes noch lange nicht gut finden. Aber ich bin jetzt auf eine Trilogie gestoßen, von der ich schlichtweg begeistert bin. Ich habe zwar erst den 1. Band gelesen, aber der war schon so gut, dass die nächsten einfach nicht schlecht sein können (und dürfen!).

Der Name der Trilogie ist “Die Sturmkönige” und der Autor heisst Kai Meyer. Der Autor ist schon eine bekannte Größe unter den Autoren, zumindest habe ich schon des öfteren mal von ihm gehört, gelesen aber bisher noch nichts. Schauplatz des 3-Teilers ist der Orient, allerdings angemischt mit reichlich fantastischen Elementen. Die Länder und Städte entsprechen denen in der Realität (Bagdad, Samarkand etc.) jedoch existieren auch fliegende Teppiche, Dschinne, Magie etc. Also ein Mix aus Realität und Phantasie – sehr gelungen.

Eigentlich ist Tarik al-Jamal schon der sichere Sieger. Beim illegalen Teppichrennen vorbei am Palast von Samarkand hat er seine Gegner mit mehr oder weniger legalen Tricks ebenso wie mit seinen Flugkünsten weit hinter sich gelassen. Aber dann taucht plötzlich wie aus dem Nichts sein Bruder Junis auf und versucht ihn abzudrängen. Dann muss er auch noch die schlaue und schöne Sklavin Sabatea aus dem Inneren des Palastes retten. Und dann ist plötzlich nichts mehr, wie es anfangs schien…

Denn die mysteriöse Sabatea überredet Junis, sie durch das Reich der Dschinne in die Kalifenstadt Bagdad zu bringen — vorbei an grausigen Türmen, die die bösen Mächte aus Menschenknochen errichtet haben. Obwohl Junis seinen Bruder nach dem Tod von beider großer Liebe Maryam hasst, beschließt Tarik, die Reisenden zu beschützen. Aber die Dschinns rüsten sich zum Krieg gegen Bagdad und neben die Verfolgung auf. Und Sabatea spielt, wie es scheint, ein doppeltes Spiel. (Quelle: amazon)

Ich habe den ersten Band regelrecht verschlungen und habe mich morgens doch tatsächlich auf die Zugfahrten gefreut, denn nur dann habe ich gelesen (zu Hause wollte ich nicht lesen, damit ich länger was davon habe :) )

Alle 3 Teile gibt es als Hardcover, den 1. Band gibt es auch schon als Softcover, der 2. erscheint im Oktober als Softcover.

Jun
25

Ich habe auf der Plattform “Steam” ein hübsches point-and-click-Adventure gefunden, es nennt sich “Machinarium” – für alle, die nicht wissen, was Steam ist: dort kann man sich Spiele kaufen und runterladen, allerdings kann man nur zocken, wenn man eine Verbindung zum Server hat. Einmal gekaufte Spiele kann man sich immer wieder runterladen und zocken, auch zum Beispiel auf einem Laptop. Man muss sich nur den Client runterladen und das Spiel dann nochmal runterladen. Allerdings werden die Speicherstände immer lokal auf dem Rechner gespeichert und nicht online. Vorteil ist, dass Steam immer wieder gute Angebote hat und die Spiele teilweise sehr viel günstiger sind – Machinarium habe ich jetzt z.B. für 8,95 Euro bekommen.

Aber zurück zum Spiel. Wie gesagt, es ist ein point-and-click-Adventure, wer damals Baphomets Fluch mochte, für den ist das Spiel sicherlich kein Fehlgriff. Nun zur Handlung (der Einfachheit halber habe ich mir die Beschreibung mal bei Amazon geklaut :) : Der kleine Roboter Josef findet sich zu Spielbeginn in Einzelteilen auf einem Schrottplatz außerhalb der Stadtmauern wieder. Mit der Hilfe des Spielers setzt er sich wieder zusammen und macht sich auf den Weg zurück in die Stadt, wo er zufällig den Vorbereitungen eines Bombenanschlags auf die Spur kommt. Eine bösartige Roboter-Bruderschaft plant den Turm des Bürgermeisters in der Mitte der Stadt in die Luft zu jagen. Nun ist es an unserem Helden die Tat zu verhindern.

Die ganze Welt mutet etwas skurril an (ist halt alles aus Metall- und Maschinenteilen, auch die Vögel etc.), die Hintergründe sind handgezeichnet. Die Musik ist eigentlich keine Musik, sondern eher Hintergrundgeräusche, die aber durchaus passen. Der Hauptcharakter Josef sowie andere Charaktere kommunzieren nicht über Sprache, sondern über robotertypische Laute oder Sprechblasen, in denen dann Bilder gezeigt werden, aus denen hervorgeht, was derjenige eigentlich möchte.

Ich habe jetzt 2 Stunden gespielt (das ist also noch nicht wirklich lange) und bin bisher begeistert. Die Umgebung ist stimmig und passt gut ins Gesamtbild, die Rätsel sind teilweise recht knackig, aber waren bisher immer lösbar – als Hilfe gibt es zu jedem Rätsel einen Hinweis, den man über einen Fragezeichenknopf in typischer Sprechblasenmanier abrufen kann.

Zum Schluss hier noch ein kleiner Trailer:

Mrz
31

TRND hatte mich vor einigen Wochen mal wieder zu einem Produkttest eingeladen. Diesmal ging es um Pizza, um genau zu sein die “Steinofen Tradizionale” von Dr. Oetker. Die Pizza gibt es in 6 verschiedenen Geschmacksrichtungen (Speziale, Salame, Tonno, Mozzarella, Diavola und Spinaci), wovon mein Liebster und ich alle bis auf Diavola probiert haben (die haben wir in keinem Supermarkt in der Nähe gefunden). Das Projekt läuft zwar noch etwas, aber ich schreibe schon jetzt meine abschließende Meinung, da sich an meinem – durchaus positiven – Urteil ohnehin nichts mehr ändern wird. Hier also mein Fazit:

Der Boden: Locker, luftig, knusprig. Der Boden ist nicht zu dünn und nicht zu dick, der Rand ist breiter als bei den Pizzen, die ich sonst so esse, aber das finde ich gut. Er ist auch nicht trocken, mit seiner Konsistenz harmoniert er super zum Belag. Für mich der perfekte Pizzaboden.

Der Belag: bei allen Sorten war der Belag durchweg aromatisch und geschmacklich gut. Die Cherry-Tomaten auf der Mozzarella haben auch nach Tomaten geschmeckt, der Thunfisch eben wie Thunfisch. Ich hatte bei keiner Sorte etwas am Belag auszusetzen. Ich mochte von allen Sorten die Mozzarella am Liebsten, aber das ist persönlicher Geschmack. Ich fand die Beläge bei allen Pizzen durchweg gut.

Die Größe: Ich konnte keinen Größenunterschied feststellen, meinem Eindruck nach ist die Pizza genauso groß wie die anderen Pizzen, die ich sonst esse. Auf das Gewicht habe ich jetzt nicht geachtet, bei mir war das “Augenmaß” :)

Der Preis: Wir haben für eine Pizza 2,69 Euro bezahlt, damit bewegt sich die Steinofen Tradizionale eher in der gehobenen Preisklasse.

Sonstiges: Ich habe die Pizza immer etwas länger im Ofen gelassen, als auf der Packung angegeben war, damit der Boden schön knusprig wurde, aber das kommt natürlich immer auf den Ofen an.

Mein Fazit: Absolut lecker! Die Pizza war wirklich der Knaller und so ziemlich das Beste, was ich bisher an Tiefkühlpizza gegessen habe. Ich hätte mir noch eine andere vegetarische Sorte gewünscht, wo nicht nur Spinat drauf ist, sondern auch ein wenig anderes Gemüse, aber das kommt ja vielleicht noch.

Mrz
20

Seit etwas mehr als einer Woche ist nun der nächste Teil der erfolgreichen Final Fantasy Reihe erhältlich. Da konnte ich nicht wiederstehen :) Ich hatte ein paar Abende Zeit, mich mit dem Spiel zu beschäftigen und muss sagen, es ist einer der besseren Teile (es gab auch Teile die mir nicht so gut gefielen). Aber Vorweg hier erstmal ein sehr schönes Video (mit der Maus auf das Icon davor gehen, dann öffnet sich ein Fenster):

Final Fantasy XIII

Das Spiel ist thematisch diesmal wieder sehr Science-Fiction-lastig, was ich aber ok finde – ich mochte es bei Final Fantasy sonst lieber mehr in Richtung Fantasy, aber hier ist es gut umgesetzt (bei Teil 8 fand ich es zum Beispiel nicht so toll).

Ich bin mittlerweile bei Kapitel 5 angekommen (13 gibt es insgesamt) und muss sagen, dass ich überwiegend begeistert bin. Die Grafik ist grandios, die Geschichte hinter dem Spiel finde ich auch gut, was mich im Moment noch ein wenig stört sind die vielen Kämpfe. Mir kommt es so vor, als ob es mehr wären, als in den Teilen davor, an allen Ecken und Enden lauern die Feinde. Das hatte ich so krass von anderen Teilen nicht in Erinnerung. Gut, mittlerweile kann man die Gegener schon vorher sehen und sich so darauf vorbereiten (sonst war es so, dass die Gegner “unsichtbar” waren und man halt zufällige Begegnungen hatte). Auch ist die Bewegungsfreiheit innerhalb des Spiels im Moment noch nicht vorhanden. Man wird konsequent an der Storylinie lang geführt, man hat bislang keine Möglichkeiten, andere Orte zu erkunden – das kommt hoffe ich noch. Durch diese strenge Führung wird man jedoch richtig mitgerissen, was die Geschichte und das Schicksal der Helden anbelangt, es hat also auch was Gutes.

Mit Zwischensequenzen und Videos wird in diesem Teil nicht gegeizt. So wird an verschiedenen Punkten rückblickend die Geschichte der Charaktere erzählt (es geht um die letzten 13 Tage) und man erfährt viel über sie. Dadurch werden sie richtig lebendig und man hat eine sehr plastische Vorstellung von dem ganzen Team (auch wenn hier natürlich wieder typische Archetypen vorkommen, aber die gibt es wohl in jedem Spiel dieser Art).

Jeder, der Final Fantasy mag wird sich sicher auch diesen Teil schon längst geholt haben. Sonst kann ich dieses Spiel jedem empfehlen, der es gerne phantastisch mag und der auf viel Story steht. Ihr müsst dafür nicht die Teile vorher gespielt haben, denn jeder Teil ist in sich abgeschlossen.

Jan
07

Ich hatte mal wieder etwas Zeit, meinem Spieltrieb an der Konsole nachzugeben. Vor kurzem haben wir das Spiel “Trine” für die Play Station 3 aus dem Play Station Store erstanden (für 10 Euro – da kann man echt nicht meckern). Das Spiel hatte ich vor einiger Zeit bei einem Freund bewundern dürfen und da wollte ich es dann auch haben :)

Worum geht es in Trine? Trine spielt in einem Königreich, dass von Untoten und Skeletten heimgesucht wird. Die 3 Helden dieses Spiels sind Überlebende dieser Untoten-Flut und werden durch einen Zufall an ein magisches Artefakt gebunden, dass die Eigenschaft hat, menschliche Seelen zu verschmelzen. Fortan sind also die Seelen der 3 Charaktere an EINEN Körper gebunden und sie versuchen nun, einen Weg zu finden, in ihre eigenen Körper zurückzukommen.

Trine ist ein Jump `n` Run, das man alleine oder zu zweit spielen kann. Man hat 3 Charaktere zur Verfügung, (eine Diebin, einen Magier, einen Krieger), zwischen denen man per Knopfdruck hin- und herschalten kann. Im Multiplayer läuft man zu zweit durch die Gegend und kann auch wechseln, aber dann ist jeweils der Charakter gebloggt, den der andere Mitspieler grade steuert. Die Charaktere haben ganz unterschiedliche Fähigkeiten: der Magier kann Kisten herbeizaubern und Dinge mittels Magie bewegen, der Krieger kämpft mit dem Schwert und hat ein Schild, mit dem er sich vor feindlichen Angriffen schützt, die Diebin kämpft mit Pfeil und Bogen und kann einen Enterhaken verschießen, mit dem sie sich hochziehen kann. Um durch die Level zu kommen, müssen alle 3 Charaktere gut zusammenarbeiten. Zu zweit ergeben sich da schöne Synergien – während eines Kampfes gegen ein Skelett, das von einer erhöhten Position aus Pfeile verschießt, kann der Krieger zum Schutz sein Schild heben und die Diebin erledigt ganz gemütlich aus der Deckung den Rest. Diese Zusammenspiel entfällt natürlich, wenn man alleine spielt. Die Charaktere sammeln Erfahrung und mit den sog. Erfahrungspunkten kann man dann wiederum Fähigkeiten freischalten (mehr Schaden für den Krieger, mehr Kisten für den Magier etc.)

Die Welt von Trine ist wunderschön anzusehen, sehr detailliert und farbenfroh. Wassereffekte sind richtig hübsch und auch die Musik ist stimmungsvoll. Die Physikrätsel (Schalter umlegen, damit sich eine Tür öffnet, Kisten stapeln…) sind bisher immer logisch gewesen, es kam kein Frust auf. Zu zweit hatten mein Liebster und ich schon manch komischen Moment, wenn man bei den Schalterspielchen wieder mal daneben gesprungen ist und ich vor Lachen fast vom Sofa gefallen wäre.

Ich kann das Spiel jedem, der auf Jump ´n´ Runs steht, wärmstens empfehlen, vor allem, da der Spaßfaktor um ein vielfaches steigt, wenn man einen Spielpartner hat :)

Wer sich noch informieren möchte, kann auf der Seite zum Spiel stöbern: Trine

Und zum Abschluss noch ein Video, wo ihr ein bisschen das Gameplay und die schöne Welt bewundern könnt. (Die Charaktere in dem Video sind schon recht weit fortgeschritten, soviele Fähigkeiten haben die Helden anfangs noch nicht).