Auf dem Geburstag eines Freundes haben wir uns gestern unter anderem über Brettspiele unterhalten. Mich hat früher immer genervt, dass man viele Spiele nur zu 4 spielen konnte, doch in letzter Zeit hat sich unser Sortiment um ein paar Spiele erweitert, die man auch mit mehr Leuten spielen kann. Ich finds auch schön, wenn eine “Geschichte” hinter den Spielen steckt, ein Rahmen, in dem man sich bewegt. So richtig liebgewonnen habe ich Brettspiele eigentlich erst, als ich auf die Spielwarenmesse in Essen gekommen bin – da kommt man an Brettspielen nicht vorbei
Ich habe hier mal die Top 3 meiner Lieblingsspiele aufgelistet:
1. Arkham Horror: 1 bis 6 Spieler. Meine ungeschlagene Nummer 1 – leider hab ich das Spiel bisher erst ein paar mal gespielt, da es lange dauert und die Regeln sehr komplex sind. Das tolle an dem Spiel ist, dass man es kooperativ spielt und nicht gegeneinander. Jeder Spieler verkörpert einen Charakter, den man zu Anfang zieht. Ziel des Spiels ist es zu verhindern, dass eine alte und furchtbare Gottheit den Weg aus ihrer Dimension nach Arkham findet (deshalb der Name). Es gibt schon einige Erweiterungen, bislang habe ich das Spiel aber nur ohne gespielt. Die Spielzeit bisher betrug in meinen Partien immer mindestens (!) 2,5 Stunden – also nix für ungeduldige. Die Geschichte hinter dem Spiel basiert auf den Romanen von H.P. Lovecraft.
2. Talisman: 2 bis 6 Spieler. Auch ein Spiel, was eher länger dauert als kürzer. Man steuert seine Spielfigur über ein Spielbrett, was ein wenig spiralförmig aufgebaut ist. Ziel des Spiels ist es, in das Zentrum der Spirale vorzudringen und den Talisman, die sog. Krone der Herrschaft an sich zu bringen. Man kann sich frei bewegen, in beide Richtungen, um weiter ins Zentrum zu kommen, muss man einen Übergang überqueren, an dem ein Wächter steht. Auf den einzelnen Feldern stehen dann Dinge, die dort passieren (z.B. wird man im Wald von Räubern überfallen, wenn man nicht mindestens eine 4 würfelt etc.), oder man kämpft gegen einen anderen Spieler, wenn dieser sich auch grade auf dem selben Feld befindet. Man kann Rüstung oder Waffen kaufen (dargestellt durch Karten), Ereigniskarten ziehen etc. Ich finde das Spiel sehr gelungen, wenn ich auch zugeben muss, dass es seine Längen haben kann.
3. Tobago: 2 bis 5 Spieler. Ganz anders als die ersten beiden, doch nicht weniger unterhaltsam. Tobago ist zudem ein recht schnelles Spiel, keine Partie hat länger als 1 Stunde gedauert. Man ist in diesem Spiel ein Schatzsucher, der auf einer Insel nach Schätzen forscht. Durch auslegen von sog. Hinweiskarten kann man den Ort, an dem der Schatz versteckt ist immer weiter eingrenzen, bis zum Schluss nur noch ein möglicher Fundort über bleibt. Die Regeln sind einfach und schnell gelernt. Positiv fand ich an diesem Spiel, dass die Spielfiguren aus echtem Holz waren, Steinstatuen, die mit dabei waren sogar aus echtem Stein – ich mag Plastikspielfiguren nicht so sonderlich.
So, das waren meine Top 3. Was ist mit euch – spielt ihr viele Brettspiele, habt ihr Lieblingsspiele? Vielleicht ist ja das ein oder andere Spiel dabei, was ich noch nicht kenne.
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Ich mag Monopoly und Siedler von Catan sehr gerne, da hatte ich auch schon früher viel Spaß dran. Gelegentlich spiele ich mit Kommilitonen auch mal Risiko.
Sehr gut gefällt mir auch “Nobody is Perfect”, in dem Spiel geht es darum, möglichst glaubhafte Geschichten zu erfinden.
Senji und Starcraft hast Du vergessen
Starcraft naja und es ist die Frage ob Space Hulk auch ein Brettspiel ist
@Caromite: Siedler von Catan ist auch ein sehr schönes Spiel. Aber ich glaub, ich habe mich etwas satt daran gespielt.
Space Hulk haben wir noch nicht ausprobiert. Aber immerhin haben wir es schon geschafft, alles auszupacken…
@Roger: die beiden Spiele zählen aber nicht zu meinen Top 3
@Sebastian: Du bist ja nur noch am Schmollen, weil Deine erste Partie Starcraft wenig ruhmreich verlaufen ist
ich verstehe nicht warum echt alle die ich kenne (oder sogar hier im internet),auf diverse spiele stehen.
nummer eins sind pc und konsolen spiele…mich macht sowas voll nervös
da bevorzuge ich lieber das alte brettspiel ala mensch ärgere dich nicht*gg*
bin da eher etwas altmodisch
glg,heike
@Heike: naja, jeder hat ja so seine Lieblinge. Aber es stimmt schon, das gute alte Brettspiel findet wohl nur noch selten seinen Weg aus der Verpackung. Mensch ärgere Dich nicht habe ich früher oft mit meiner Oma gespielt, aber heute mag ich dann doch lieber Spiele wie die, die ich genannt habe
Empfehlen kann ich das Spiel “Ohne Furcht und Adel”. Es ist zwar “nur” ein Kartenspiel, aber es macht eigentlich viel Spaß und fördert ein wenig die Menschenkenntnis. Vorteil ist halt das es 2-7 Spieler hat. Ansonsten halt noch Kakerlaken Poker, es klingt etwas komisch aber macht eine Menge Spaß
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Ohne Furcht und Adel hab ich auch schonmal gespielt, kann mich aber ehrlich gesagt nicht mehr erinnern, ob ich es gut oder schlecht fand. Und Kakerlaken Poker klingt nach einem Spiel für mich
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